Allgemeines zum Buch Der Clan der Otori und dem Autor Lian Hearn Die Buchreihe die ich vorstellen möchte, wurde von Lian Hearn kreiert und heißt “Der Clan der Otori”. Es wird als Fantasybuch eingestuft, obwohl es auch starke erfundene historische Elemente beinhaltet. Ich würde das Buch ab 12 Jahren empfehlen, da es doch einige brutalere Szenen gibt. Ursprünglich als Trilogie geplant, ist diese Buchreihe mit fünf Büchern eine der besten. “Die Weite des Himmels”, ist das Sequel zur Hauptgeschichte. “Das Schwert in der Stille”, “Der Pfad im Schnee” und “Der Glanz des Mondes”, bilden die ursprüngliche Trilogie. “Der Ruf des Reihers” ist ein Prequel zu der Geschichte, die etwas später die Handlungen wieder aufnimmt. Inhaltsbeschreibung zum Buch Der Clan der Otori von Lian Hearn Takeo, ein junger Mann aus einem kleinen, unbekannten Dorf, erfährt, was Menschen einander antun können. Sein Dorf wird angegriffen und Takeos Vater findet dabei sein Ende. Otori Shigeru, vom Clan der Otori, nimmt den Jungen bei sich auf und erzieht ihn und lernt dabei die Bräuche des Clans. Takeo entdeckt dabei, dass er besonders starke Fähigkeiten besitzt und seine Liebe und Dankbarkeit zu seinem Adoptivvater Shigeru bringen ihn dazu, sein Schicksal mit dem des Clans zu verbinden. Während seiner Erziehung begegnet er der schönen Kaede Shirakawa und verliebt sich in sie. Nachdem Shigeru gestorben ist, schließt sich Takeo dem Stamm an, denn er ist ein geborener “Verborgener”, eine Gruppe von Menschen, die nicht zu den Clans gehören wollen. Währenddessen kehrt Kaede in ihre Heimat zurück und muss dort die Führung ihres Clans übernehmen. Takeo ist derweil sehr unglücklich, soweit von seiner Liebe und dem Otori-Clan, in dem er all seine jungen Jahre verbracht hat, entfernt zu sein. Daher macht er sich, trotz Todesdrohungen vom Stamm, auf, zu Kaede und seiner wahren Loyalität zurück zukehren. Mit Kaede vereint, können sich die Beiden dennoch nicht entspannen und einem ruhigen Leben hingeben. Die Otorilords bestreiten Takeos Herrschaftsanspruch und rüsten bereits zum Kampf. Mit einer kleinen und unerfahrenen Kampftruppe macht sich Takeo auf den Weg, sein Schicksal zu erfüllen und entweder als Herrscher hervor zugehen, oder aber ehrlich unter zugehen. “Die Weite des Himmels” ist die Geschichte von Shigeru, seine Erziehung zum Clanführer und seine Abenteuer bis zur endgültigen Übernahme des Otori-Clans. “Der Ruf des Reihers” ist eine Geschichte die 16 Jahre nach den Geschehnissen der Trilogie beginnt. Takeo und Kaede herrschen friedlich über ihre Länder und verhelfen ihnen zu Reichtum. Dieser Reichtum der Länder bleibt aber auch vor anderen nicht verborgen und so kommt es, dass der Kaiser im fernen Mizako Takeo zu einem Wettkampf auffordert. Nachdem Takeo aufgebrochen ist, überschlagen sich jedoch die Ereignisse und Verrat droht, Takeos Leben erneut zu zerschlagen. Die Meinung von Teela (Ravenclaw) zu Der Clan der Otori von Lian Hearn Mit dem “Clan der Otori”, hat Lian Hearn eine faszinierende Geschichte im imaginären feudalen Japan erschaffen. Diese Buchreihe schafft es, seine Leser in eine Welt eintauchen zu lassen, die so anders und wunderbar ist, dass es einen verzaubert. Lian Hearn hat eine sehr schöne und abwechslungsreiche Schreibweise die es uns ermöglicht, die Tiefe der Charaktere und die Beweggründe ihrer Handlungen zu verstehen und nach vollziehen zu können. Diese Bücher bilden außerdem eine gute Abwechslung in ihren Genres, besonders da die Mischung aus Historie und japanischer Kultur hier so gut gelungen ist. Des Weiteren bietet diese Reihe nicht nur ruhige, in sich gekehrte Momente zum Nachdenken und romantische Erkundungen, sondern auch raffinierte Politik, ausgeklügelte Schlachten und interessant inszenierte Intrigen. Lian Hearn hat es sicherlich geschafft, nicht nur eine schwarz-weiß Gut gegen Böse Geschichte zu kreieren, aber eine gut zu verfolgende Geschichte eines talentierten Jungen, der erfährt was es heißt, ein spannendes Leben zu haben. [zurück zu Fantasy - Fremde Welten] |